Trierfahrt der Lateiner im Jahrgang 7

Der Lateinkurs vor dem Wahrzeichen der Stadt Trier – der Porta Nigra

In der Woche vor den Herbstferien fuhr unser Lateinkurs nach Trier. Die Zugfahrt dauerte sieben Stunden. Als wir ankamen, bezogen alle Schüler ihre Betten. Außerdem wartete bereits eine Stadtrallye auf uns. Am Abend wiederholten wir anhand eines Filmes, was wir am Nachmittag gesehen und erarbeitet hatten. Unser Lateinkurs hatte am darauf folgenden Tag viel vor, denn wir besuchten ein Museum. Im Museum fand eine Lichtershow statt. Danach bekamen wir Zeit zur freien Verfügung. Viele nutzten die Zeit für einen Stadtbummel. Danach erlebten wir eine Togaführung. Später schauten wir in der Porta Nigra ein Theaterstück an. An diesem Tag erfuhren wir viel darüber, wie das antike Trier aussah. Am nächsten Tag reiste unser Lateinkurs wieder ab. Die Studienfahrt war zu Ende (Fiora Staufenberg).

Ein Teil unserer tollen Erlebnisse bei der Lateinstudienfahrt war die Togaführung: Ein älterer Herr in einer Toga führte uns durch Trier und zeigte uns dabei einige historische Bauwerke aus der Zeit der Römer. Es war sehr beeindruckend zu sehen, welche Ausmaße die alten Gebäude bereits hatten, ebenso die Bautechniken, Stile und Strukturen der Bauten, unter ihnen das Amphitheater und die Kaiserthermen mit ihren Wasserleitungen. Diese führten entweder zum Caldarium (Warmwasserbad), zum Tepidarium (Warmluftbad) oder zum Frigidarium (Kaltwasserbad). Die Luft wurde durch einen Ofen (praefurnium) angeheizt und in die Becken geleitet. Auch die Konstantinbasilika durfte nicht fehlen. Sie war die Empfangshalle von Kaiser Konstantin. Wir bekamen genau erklärt, welche Teile der Außenmauer original sind, welche nicht. Auch hier in der Basilika gabe es in den dicken Wänden eine Heizung wie bei uns heute eine Fußbodenheizung. Insgesamt konnte man viel lernen bei der Togaführung, hatte Spaß und somit einen schönen Tag. Ich würde deshalb die Togaführung für die nächste Studienfahrt auf jeden Fall weiterempfehlen (Maurice Steimer).