Spielend Russisch lernen – Regionalrunde in Nordhausen

Platz 4 für Russischteam der Brüder-Grimm-Schule

Die Neuntklässler freuen sich über ihre Urkunden und Präsente

Die Schulsieger Leo Lapschin und Adrian Beciri aus Jahrgangsstufe 9 reisten mit Russischlehrerin Oxana Stärke zum Regionalwettbewerb des Bundescups „Spielend Russisch lernen“, der dieses Jahr am Humboldt-Gymnasium in Nordhausen/Thüringen stattfand. Die beiden 15-jährigen Schüler setzten sich mit Vokabelkenntnis und Nervenstärke in den beiden Vorrunden gegen Teilnehmer aus vier Bundesländern durch und mussten sich im Finale nur gegen drei Teams geschlagen geben.

„Die russische Sprache ist voller Überraschungen. So kann man mit ein und demselben Wort verschiedene Sachen meinen und verschiedene Emotionen ausdrücken. Das kann ein Motiv sein, beim Bundescup ‚Spielend Russisch lernen‘ mitzumachen. Der Sprachenwettbewerb bietet zudem die Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu erweitern und dabei die eigene Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen“, betonte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter anlässlich der Regionalen Runde in Nordhausen. 

„Seit Beginn des Wettbewerbes Bundescup ‚Spielend Russisch lernen‘ vor zwölf Jahren konnten wir über 50.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die russische Sprache begeistern“, betont Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums e.V. „Die Konzeption dieses Wettbewerbs ist einzigartig und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, einen spielerischen Zugang zu dieser als schwer geltenden Sprache zu gewinnen.“ Allein in diesem Jahr nahmen rund 4.200 Schülerinnen und Schüler aus 202 Schulen in drei Ländern teil. 

Ein wichtiger Aspekt des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ ist die Integration von drei Zielgruppen: zum einen die Jugendlichen, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, dann die Schülerinnen und Schüler, die Russisch in der Schule lernen und diejenigen, die praktisch noch keine Erfahrung mit dem Russischen haben. 

Auch an der Brüder-Grimm-Schule werden Jugendliche mit russischen Vorkenntnissen ebenso wie Neulerner in einer Russisch-AG gezielt gefördert. „Wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder dabei sein und um ‘Bronze‘ kämpfen“, versprach Frau Stärke.

„Mit unserem Engagement setzen wir uns für gegenseitiges Verständnis und den kulturellen Austausch ein“, erläutert die Leiterin des Sponsoring der Gazprom Germania. Daneben wird der Bundescup u.a. vom Deutsch-Russischen Forum, der Globus-Stiftung, der Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, dem Goethe-Institut sowie dem Deutschen Russischlehrerverband gefördert.

Oxana Stärke

Bericht der WR vom 27.09.2019