Vorbereitungen der BGS auf den Schüleraustausch mit einer russischen Schule in der Stadt Ulyanovsk

An der Brüder-Grimm-Schule wird ab diesem Jahr neben der Romfahrt der Lateiner, dem
Frankreichaustausch der Französischlernenden und dem Englandaufenthalt des Jahrgangs 8 jetzt auch ein Russlandaustausch angeboten. Dieser Blick nach Osten schließt den Kreis der Öffnung der Brüder-Grimm-Schule in alle Richtungen.

Das Projekt „AG?(Arbeitsgemeinschaft) Aha..OK!“ im Rahmen des Russlandaustausches mit der
Partnerschule in Ulyanovsk ist völlig neu. Am 12.März treffen 11 deutsche Jugendliche zum ersten Mal
ihre russischen Partner in Eschwege. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Die Schüler selbst waren die treibende Kraft für diese Art der Begegnung. Schon seit einem Jahr stehen
einige Jugendlichen der Russisch-AG im Briefwechsel mit den russischen Lernenden aus Ulyanovsk.
Das Interessanteste dabei ist natürlich die Orientierung der jungen Menschen in einem fremden Land
und vor allem in diesem Projekt das Nachmittagsangebot der Brüder-Grimm-Schule. Das gleiche Ziel
setzen sich die deutschen Schüler und Schülerinnen im Oktober 2018 in Ulyanovsk, gemeinsam mit
ihren Begleitlehrerinnen Frau Dr. Ntischke und Frau Stärke. Die Jugendlichen bekommen Einblicke in
die AG-Welt beider Partnerschulen. Auf dem Programm in Eschwege steht der Besuch der Bienen-AG
unter der Leitung von Frau und Herrn Weber, der Schach-AG, geleitet von Herrn Kraft, der Tanz-AG von der Kooperationsschule „Tanzbar“, der Cambridg-AG von Frau Schirmer, der Radio-AG von Frau Müller und viele mehr. Die Jugendlichen sollen neue Ideen für ihre Schule bekommen und diese evtl. bei sich in der Schule anregen.

Der Austausch wäre ohne Projektunterstützung der Förderorganisation Deutsch-Russischer-
Jungendaustausch (DRJA) gar nicht möglich.

Außerdem wurde die Abholung der Jugendlichen vom Flughafen finanziell dankenswerterweise von den
Rotariern übernommen. Herr Dr. Marsch aus Herleshausen begrüßt generell solche Begegnungen und
plant sogar bei dem nächsten Projekt dabei zu sein. Sein Vater war in russischer Kriegsgefangenschaft in Ulyanovsk. Es haben sich auch weitere Verbindungen zu dieser Stadt während der Projektarbeit ergeben. Die Teilnehmer erleben jetzt schon ganz tolle Momente.
Mit solchen Austauschen tragen die Teilnehmer aktiv zu Frieden und Völkerverständigung bei und
informieren sich vor Ort über das Leben und die Kultur des anderen Landes, um eigene Urteile fällen zu können. Neue Horizonte werden bei den Heranwachsenden geöffnet.

Oxana Stärke