Romexkursion des Lateinkurses 2019

Schülerbericht

Die Exkursionsteilnehmer vor dem Kolosseum

Schon länger war die Romfahrt mit dem Lateinkurs G9 geplant und somit trafen sich die mitfahrenden Personen kurz vor den Osterferien sonntagmorgens um 2:30 Uhr an der Brüder-Grimm-Schule, um die Reise nach Rom anzutreten. Mit dabei waren als Begleitpersonen Frau Dr. Nitschke und Frau Rittenbach, die die ganze Woche gut mithalten mussten und ohne die alles gar nicht so leicht gewesen wäre. Die Hin- und Rückreise dauerte ungefähr nur 5-6 Stunden, da wir mit dem Bus nach Frankfurt fuhren, von da aus nach Rom flogen und dann mit einem weiteren Bus zu unserem Hotel gebracht wurden.

Nachdem wir eingecheckt hatten, ging es dann schon los mit der Erkundung der Stadt, denn wir gingen zum Kapitolshügel und zur Tiberinsel, von denen wir bisher nur im Unterricht gehört hatten, und natürlich war es etwas ganz anderes, diese Plätze nun im realen Leben zu sehen. Dies beanspruchte viel Zeit, weswegen wir danach noch paar Stunden Freizeit hatten, in denen wir uns Essen besorgen und das erste Mal die Stadt mit Freunden erleben konnten. Am nächsten Tag begann dann das stärkere Programm, welches um 7:30 Uhr startete und ungefähr um 16 Uhr endete. In dieser Zeit besuchten wir den Circus Maximus, das Forum Romanum, den Palatin, den Konstantinbogen, und am Schluss gingen wir sogar in das Kolosseum. Immer wieder hatten wir kleine Pausen, die nicht langweilig wurden, da wir immer mit Freunden unterwegs waren und dies hielt jeden Tag an.

Bis zu diesem Tag verlief so gut wie alles nach Plan, jedoch stellte der nächste Tag eine große Herausforderung dar, denn durch den Gesundheitszustand eines Mitschülers mussten unsere Lehrerinnen umdenken und das Programm etwas umstellen.Den ersten Part, nämlich die Kaiserforen zu erkunden, schafften wir noch alle zusammen. Den nächsten Punkt, die Musei Capitolini zu besuchen, erfüllte uns mit Sorgen, da unser Mitschüler mit Frau Rittenbach ins Krankenhaus musste, wo jedoch sehr nette Leute sofort halfen, sodass beide schon am Abend wieder zu uns stoßen konnten. Der Rest der Gruppe schafften es, das Pantheon und die Piazza Navona zu besuchen. Die Spanische Treppe und den Trevi-Brunnen zu sehen, verschoben wir auf den Mittwoch, da wir alle diese Plätze noch zusammen besuchen wollten, es jedoch für den Dienstag zu viel gewesen wäre.

Am Mittwoch fing der Tag noch früher an, endete jedoch auch relativ schnell, da durch einen Regenschauer bei der Papstaudienz auf dem Petersplatz alle nass wurden und schnell ins Hotel wollten, wo wir netterweise entscheiden durften, im Hotel zu bleiben oder nach Ostia Antica zu fahren. Somit teilte sich die Gruppe auf. Manche sahen, wie das Leben der alten Römer war, und die anderen konnten entspannen und sich trocknen, denn abends ging es dann wie versprochen zur SpanischenTreppe und dem Trevi-Brunnen.

Der letzte Tag in Rom sollte zugleich einer der Schönsten werden, da wir den Aufstieg zum Petersdom hatten, eine Führung durch die Vatikanischen Gärten, einen Durchgang durch die Sixtinische Kapelle, und danach über die Engelsburg und die Engelsbrücke zurück zur Piazza del Popolo schlendern konnten. Nach etwas Freizeit hatten wir dann ein gemeinsames Essen geplant, welches wir jedoch auch nicht zusammen erleben konnten, da eine Mitschülerin ausgeraubt wurde und Frau Nitschke Maßnahmen ergreifen mussten.

Deswegen wird sich unser Kurs nach den Ferien treffen, um sich gemeinsam unsere Bilder anzuschauen und den Abend nachzuholen, was eine gute Idee ist, denn im Großen und Ganzen war diese Fahrt wirklich toll, selbst wenn es einige Schwierigkeiten gab, wie z.B. das Verlaufen in Museen, Metrostationen, die ausfielen, oder das „flexible“ Zeitgefühl der Italiener. Frau Dr. Nitschke und Frau Rittenbach haben gute Leistungen geliefert, die wirklich lobenswert sind. Nach dieser Fahrt haben wir nun alle mehr Teamgefühl, Verständnis, Disziplin und natürlich haben wir auch viel gelernt für den Unterricht.

Nicole Pik, G9a