Romfahrt unserer Lateinschüler des Jahrgangs 9

Schülerbericht zur Romfahrt vom 27.-31.03.2017

Früh um sechs Uhr trafen wir, der Lateinkurs des Jahrgangs 9, uns am Bahnhof Eschwege. Nach einem beeindruckenden Flug und einer kurzen Busfahrt kamen wir am frühen Nachmittag in unserem Hotel in Rom an. Nach einer kurzen Verschnaufpause brachen wir zu einer ersten Besichtigungstour auf und genossen kurze Zeit später einen tollen Blick vom Kapitolshügel auf die Kaiserforen (Marie-Sophie Graue).

Am nächsten Morgen besichtigten wir zunächst den Circus Maximus, dann das Zentrum des alten Rom (Palatin, Forum Romanum, Kaiserforen). Nachdem wir die kapitolinische Wölfin mit den Zwillingen Romulus und Remus im Museum gesehen hatten, waren wir am Nachmittag im Colosseum, wo uns Audioguides zur Verfügung gestellt wurden, mit denen wir das Amphitheater selbständig erkundeten. Hier erfuhren wir sehr viel Geschichtliches und uns faszinierte die Vorstellung, dass dort echte Gladiatorenkämpfe stattgefunden haben (Junice Hesse, Sophie Stück).

„Sehr gut erhalten“: Das trifft auf Ostia Antica zu! Am Mittwoch, der goldenen Mitte unserer Reise, besuchten wir die ehemalige Hafenstadt Roms, die zu ihrer Blütezeit mehr als doppelt so viele Einwohner hatte wie Eschwege. Genauer gesagt wurde uns Ostia von einer sehr kompetenten Führerin gezeigt. Diese erklärte uns die gut erhaltenen Thermen, sehr prunkvolle Häuser und sogar einen Schnellimbiss der Antike (Kilian Horn, Paul Klos).

Am Donnerstag mussten wir früh aufstehen, weil wir den Petersdom besichtigen wollten. Der Weg nach oben auf die Kuppel war sehr anstrengend, aber lohnte sich. Nach dem Abstieg über den Innenraum des Doms nahmen wir an einer Führung durch die Vatikanischen Museen teil, wo wir auch die Sixtinische Kapelle sahen. Danach hatten wir den Nachmittag frei, bevor wir uns dann zum gemeinsamen Abschiedsessen trafen (Darline Rathgeber, Alexandra Torop).

Vor unserer Abreise besuchten wir morgens die sehenswerten Diocletian-Thermen. Danach hatten wir kurz Zeit, um uns Verpflegung für die Fahrt zu besorgen, bevor wir mit dem Bus zum Flughafen fuhren, wo wir ohne Probleme eincheckten. Der Flug war angenehm und hatte keine Verspätung, sodass wir einen früheren Zug erwischten und bereits um halb zehn Uhr am Bahnhof in Eschwege ankamen, wo uns unsere Eltern schon erwarteten. Fazit: Jeder von uns wird Rom vermissen (Melis Emma Quade).