„Romeo und Julia @ school“ an der Brüder-Grimm- Schule

Wer kennt sie nicht, die dramatische Romanze des William Shakespeare, in der die Liebe die
Feindschaft und am Ende sogar den Tod besiegt. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ der Klassen G10
unter der Leitung von Cornelia Otto und Oliver Abraham führte am vergangenen Donnerstag sein
Theaterstück „Romeo und Julia @ school“ auf, das textlich angepasst und über Monate geprobt
wurde, und sorgte damit für Begeisterung.
Die Motive des Klassikers bestimmen auch in der Jugend-Neufassung die Handlung: Romeo (Mika
Koch) und Julia (Lena Franke), beide Schüler an einer Gesamtschule, lernen sich kennen und lieben,
besser gesagt, Realschüler Romeo, der Sohn eines italienischen Eisverkäufers (Louis Eckert), verguckt
sich in die Gymnasiastin Julia, als er sich bei einer Theaterprobe des Gymnasiums einschleicht.
Der Konflikt ist vorprogrammiert, prallen doch hier zwei Welten aufeinander, deren Annäherung von
der Schulleiterin des Gymnasiums (Marie-Sophie Graue) nicht gerade unterstützt wird. Julia, Tochter
der Opernsängerin Katrin Kapulet (Elina Hergert), aber findet trotzdem Gefallen an dem „Underdog“
Romeo, was bei ihren Schulkameraden (Henri Jurkewitz, Paulina Schellin, Darline Rathgeber, Ronja
Eberhardt) auf wenig Verständnis stößt. Besonders Patrick (Axel Manegold), der eingebildete Sohn
schwerreicher Eltern, rechnet sich Chancen bei Julia aus und sieht nun seine Felle davon schwimmen.
Es kommt, was kommen muss: Romeos Freund Marc (Daniel Karge) provoziert Tybor (Henri
Jurkewitz), den Schergen Patricks, zu einer Schlägerei. Dabei wird Marc verletzt, und Romeo stellt
Tybor daraufhin. Die Sache kommt heraus und Romeo fliegt von der Schule. Zum Glück sind da aber
noch die Realschulleiterin (Selina Fielker), der Religionslehrer Pater Lorenz (Hannes Bechthold) und
die Musiklehrerin Rosella Schubert (Amelie Grünefeld), die einen Plan aushecken, der dann doch
noch alles zum Guten wendet.
Musikalisch untermalt wurde die Adaption des Klassikers durch verschiedenste Licht- und
Soundeffekte, durch Amelie Grünefeld am Flügel und mit Einlagen der Schulband unter Leitung von
Agneta Seim und Kerstin Kahlert. Ein Abend, der allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird, weil
Schüler über sich hinausgewachsen sind, durch Textsicherheit und Ausdrucksstärke überzeugten und
die Möglichkeit genutzt haben, sich von einer vollkommen anderen Seite zu präsentieren.
Wir freuen uns schon auf weitere Aufführungen des Kurses „Darstellendes Spiel“ und gratulieren
allen Beteiligen zu dieser großartigen Leistung.
AS

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