Brüder-Grimm-Schüler begeistern am traditionellen Hausmusikabend

„Musik und Rhythmus finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele.“

Plato, griechischer Philosoph (427-348 v.Chr.)


Am letzten Donnerstag eröffnete Schulleiterin Ute Walter den nunmehr dreizehnten
Hausmusikabend in der vollbesetzten Aula der Brüder-Grimm- Schule, der sich durch
ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm auszeichnete.
Nach dem ersten Auftritt der Schulband mit „Wonderwall“ von Oasis folgten Beiträge
mit Flöte (Maja Ruelberg mit „Supergirl“) und Gitarre und Gesang (Rene Hellwig mit
„The Lion sleeps tonight“). „Bella`s Lullaby“ aus Twilight wurde von Tarek Sirin
perfekt präsentiert, danach ging es mit Melodien der Bläser-AG unter Leitung von
Herrn Dieter Kirschner weiter, die unter anderem mit „Au Claire de la Lune“
begeisterte, bevor Lilli Förste eindrucksvoll den Beethoven-Klassiker „Für Elise“
spielte. Das Besondere an diesem Hausmusikabend war, dass sich gerade die
jüngsten Schüler mit verschiedenen Gesangsbeiträgen beteiligten – dabei reichte das
Repertoire von „99 Luftballons, „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“ bis hin zu
„Somewhere over the Rainbow“.
Am Klavier begeisterten Helena und Jana Quade - gesanglich von Marcel Hertel
unterstützt - mit „Without you“, bevor Paula Sunkel mit ihrer Geige ein Volksstück
aus Bosnien präsentierte. Deborah Wetterau hatte eine flotte Clementi-Sonatine
ausgewählt und der spontane Lehrerchor begeisterte das Publikum mit dem Kanon
„Dubadap da“. Nachdem die Gäste in der Pause mit leckeren Köstlichkeiten –
zubereitet von der Klasse G6a mit Unterstützung von ihrem Klassenlehrerin Oliver
Abraham - verwöhnt worden sind, stellten diese Schülerinnen und Schüler der
Klasse G6a eine Klanggeschichte vor.
Gefühlvolle Klaviermusik von Yiruma präsentierten die Zehntklässlerinnen Melis
Quade („River Flows in You“) und Amelie Grünefeld, begleitet von Elina Hergert an
der Geige („Kiss the Rain“), und sorgten damit bei den Besuchern für
„Gänsehautfeeling“.

Ein besonderes Highlight dieses Abends war der selbst gedichtete Rap „5000
Kilometer“ von Omid Dindar und Freydoun Karimi, textlich unterstützt vom
Eschweger Ralph Nowag und musikalisch weiterentwickelt in der Musicfactory, der
die erlebte Flucht und ihre Erfahrungen in einer neuen Heimat thematisierte.
Verzaubert wurden die Zuhörer durch Svobodas Klassiker „Drei Haselnüsse für
Aschenbrödel“, der eindrucksvoll von Sophie Stück gespielt wurde und auch Deborah
Wetterau faszinierte mit „Maple Leaf Rag“.
Beendet wurde der musikalische Abend mit Jazzrhythmen, „Final Shuffle No. 1“, von
Florian Gründefeld dargeboten, und dem erneuten Einsatz von Lehrerchor und
Schulband.
Schulleiterin Ute Walter dankte abschließend allen Beteiligten für den gelungenen
Abend und überreichte kleine Präsente zum Abschluss.
Ein Abend, der erfolgreich für die kleinen und großen Musiker und sehr
abwechslungsreich und unterhaltsam für das Publikum war, ging viel zu schnell zu
Ende. Bleibt zu wünschen, dass gemäß des vorangestellten Mottos für uns alle die
Musik auch weiterhin keine Grenzen kennt, überall und von jedem verstanden und
geliebt wird – ein Wunsch, der in der heutigen Zeit wieder von immenser Wichtigkeit
ist.

Hier unser Programm des Abends