"Musik ist nicht alles, aber ohne Musik ist alles nichts."

Schüler verzaubern das Publikum am 12. Hausmusikabend

Schüler der G5a prösentieren ihren Cup-Song mit viel Spaß

Den zwölften Hausmusikabend konnte man am Abend vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse in der vollbesetzten Aula der Brüder-Grimm-Schule erleben, den der Stellvertretende Schulleiter Manuel Coote mit einem Zitat von Mozart begann. „Musik ist nicht alles, aber ohne Musik ist alles nichts.“ Der Abend war geprägt von viel musikalischem Talent und wies ein großes Repertoire an unterschiedlichsten Beiträgen auf.

Nach einem Spendenaufruf der SV, die um Unterstützung für ihr Projekt  „Sanierung der Schultoiletten“  bat, begrüßte auch die Musikkollegin Sabine Friedrich alle Gäste. Anders als bei den anderen Hausmusikabenden führten die Schülerinnen Amelie Grünefeld, Alina Hergert (G9a) und Sabine Friederich durch den Abend, da die sonstige „Cheforganisatorin“ Astrid Cassel-Cordes leider wegen Krankheit verhindert war.

Während zu Beginn die motorischen Fähigkeiten mit dem Cup-Song der Klasse G5a, die diesen mit ihrer Lehrerin Kerstin Kahlert einstudiert hatte,  bestaunt werden konnten, folgte diesem der Sechstklässler Aaron Stanzel, der „Lady in Black“ von der britischen Hard-Rock Band Uriah Heep spielte. Weiter ging es mit Melodien der Bläser-AG unter Leitung von Herrn Dieter Kirschner, bevor Maja Ruelberg ihrem Holzblasintrument einen flotten Ragtime entlockte. Liebhaber der Klaviermusik kamen ebenso wie Musicalfreunde auf ihre Kosten und konnten den Song „Don´t cry for me, Argentina“ aus dem Musical Evita genießen, der von Vivian Epp und Anna Beroschwili, begleitet von Sabine Friedrich, vorgetragen wurde.

Viele große und kleine Künstler begeisterten im Verlauf des Abends das Publikum, der von Klavierstücken aus „The Pink Panther“ über Melodien von Mancini „Moon River“ und Yann Tiersens „L`Absente“ bis hin zu W. A. Mozarts „Rondo Alla Turca“, gespielt von Amlie Gründefeld, reichte und somit ein fast unübertreffliches Repertoire aufwies. Den ersten Teil des Abends beschloss der „Spontane Lehrerchor“ der Brüder-Grimm-Schule unter der Leitung von Sabine Friedrich mit zwei Liedern – unter anderem mit „Oh, Happy Day“ aus dem bekannten Film „Sister Act“.

Nachdem die Gäste in der Pause mit leckeren Köstlichkeiten – zubereitet von der  Klasse G6b mit Unterstützung von ihrer Klassenlehrerin Agneta Seim -  verwöhnt worden sind, ging es vorrangig mit Gesangseinlagen weiter. Eingeleitet wurden diese von der Eurovisions-Melodie, die eindrucksvoll von Jean-Luc Meister auf seiner Trompete gespielt worden ist. Vor allem der von Omid Dindar gesungene Sarah Connor Hit „Wie schön du bist“ und auch Pauline von Arx mit  „Crazy in Love“ löste bei den Besuchern ein „Gänsehautfeeling“ aus.  Aufgelockert wurden die Gesangseinlagen durch Schumanns „Träumerei“ und jazzigen Klängen „Ray`s Blues“,  die Florian Grünefeld überzeugend auf dem Flügel präsentierte.

Auch zwei Lehrerinnen, Agneta Seim und Kerstin Kahlert, begeisterten mit ihrem Gesangstalent. Frenetischen Applaus ernteten sie für die Melodie  „Zwei Lehrer“ von Sportfreunde Stiller, zu der sie zur Brüder-Grimm-Schule passend getextet hatten und von Schülern auf Blockflöte und Cajon begleitet worden sind.

Als Piano-Solo spielte Elina Hergert ein faszinierendes Stück aus dem Film „Secret“, gefolgt von einem erneuten Einsatz des Lehrerchors „I will follow him“. Drei Zehntklässler Jonas Krug, Samuel Emini und Rolf Scharfe, beschlossen den Abend mit drei Stücken unterschiedlicher Art. „I see Fire“ aus dem Film „The Hobbit“,  „Ich will nur, dass du weißt“  und gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Green Days „Boulevard of Broken Dreams“. Dafür ernteten sie tosenden Applaus und Zugaberufe, die sie bereitwillig mit „Applaus, Applaus“ erfüllten. Der Stellvertretende Schulleiter Manuel Coote dankte abschließend allen Beteiligten für den gelungenen Abend und überreichte kleine Präsente zum Abschluss.

Ein Abend, der erfolgreich für die kleinen und großen Musiker und sehr abwechslungsreich und unterhaltsam für das Publikum war, ging viel zu schnell zu Ende. Bleibt zu wünschen, dass gemäß des vorangestellten Mottos für uns alle die Musik auch weiterhin keine Grenzen kennt, überall und von jedem verstanden und geliebt wird – ein Wunsch, der in der heutigen Zeit wieder von immenser Wichtigkeit ist.

Anja Schütz

Simone Döring

Am Ende des Abends freuen sich die Teilnehmer über kleine Präsente als Anerkennung ihrer Leistungen

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