Exkursion nach Trier

Brüder-Grimm-Schüler verteidigen die Porta Nigra

Senator Aurelius demonstriert die hervorragende Akustik des Amphitheaters

Kurz nach den Herbstferien brachen die Lateinschüler des Jahrgangs 7 auf, um römische Geschichte, Kultur und Architektur hautnah zu be-greifen. Und wo geht dies besser als in Augusta Treverorum, der ältesten Stadt Deutschlands?!

Nach der Ankunft verschafften sich die 19 Mädchen und 10 Jungen bei einer Rallye einen ersten Eindruck von den vielen Sehenswürdigkeiten, die Trier zu bieten hat, bevor ein informativer Kurzfilm die Eckdaten der Trierer Geschichte für sie zusammenfasste.

Für den zweiten Tag stand zunächst eine Toga-Führung auf dem Programm: Der römische Senator Aurelius (alias Heinrich Fischer) erläuterte den staunenden Kindern die Gladiatorenkämpfe im gut erhaltenen Amphitheatrum, die Fußbodenheizung in den Kaiserthermen und die Innenarchitektur der riesigen Basilika. Im Rheinischen Landesmuseum erfuhr die Gruppe anhand eines Modells der sogenannten Römerbrücke, dass Trier 17 v. Chr. gegründet wurde. Highlight des Tages war eine Theateraufführung in der berühmten Porta Nigra: Ein Zenturio in Paraderüstung weihte die Trierfans in die Geheimnisse dieses ältesten Stadttors nördlich der Alpen ein und gemeinsam verteidigten sie in dem interaktiven Stück das Tor gegen den Einfall von germanischen Horden.

Zum Abschluss der Reise durfte ein Besuch der Römerbrücke nicht fehlen. Ein Abstecher zu den Thermen am Viehmarkt rundete das dreitägige Programm ab, bevor es mit dem Bus wieder nach Eschwege zurückging. Gesamtnote der Teilnehmer für die Fahrt: 2+

 

Bericht der Werra Rundschau

 

"Mann auf der Jagd" – Schüler entdecken das Rheinische Landesmuseum.